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Berichte aus dem Landkreis |
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Delegiertentagung Bezirk Weser-Ems
Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehren des Bezirks Weser-Ems
Wittmund Auch dieses Jahr konnten die Jugendfeuerwehren des Bezirks Weser-Ems wieder einige Erfolge und Rekorde vermelden. Dies betonte Bezirks-Jugendfeuerwehrwart Marco Lögering in seinem Jahresbericht vor den Delegierten der 17 Landkreise des Bezirks Weser-Ems in der Delegiertenversammlung in Schweindorf (LK Wittmund). Die besonders lang ersehnte Quote, dass 50% der Ortsfeuerwehren eine Jugendfeuerwehr haben, wurde erstmals erreicht. Dieses Ergebnis konnte durch die Neugründung von 3 Jugendfeuerwehren im Bezirk erzielt werden. Somit konnten in den 17 Landkreisen des Bezirks im vergangenen Berichtsjahr 5076 Mitglieder in 276 Jugendfeuerwehren, was ebenfalls einen neuen Rekord darstellt, 467 Übertritte in die Einsatzabteilungen und rund 107.277 Stunden Jugendarbeit gezählt werden. „Es ist ein Grund sich zu freuen, aber nicht sich auszuruhen", mahnte Lögering. Das Mitgliederplus kommt sowohl durch die Neugründungen als auch durch Zugewinne bei den 11 bis 13-jährigen zustande. Dennoch gäbe es regionale Unterschiede, die zu beachten seien, so Lögering. Der demografische Wandel mache schließlich nicht vor dem Bezirk Weser-Ems halt. Die aktuell diskutierte Arbeitszeitrichtlinie gefährdet die Arbeit der Jugendfeuerwehren und das Ehrenamt der Feuerwehren. Marco Lögering sagte dazu: "Ich weiß nicht, wie eine so gute Quantität und Qualität an Jugendarbeit mit so einer Richtlinie noch möglich sein soll". Die EU Arbeitszeitrichtlinie soll die wöchentliche Arbeitszeit, zu der auch das Ehrenamt zählt, auf 48 Stunden begrenzen. Die für viele Jugendlichen wohl aufregendste Veranstaltung, neben dem Bezirksausscheid und den drei Leistungsspanngenabnahmen, war der Aktionstag im Heide Park Soltau der Jugendfeuerwehren aus Niedersachsen am 09.10.2011. Dort kamen über 10.000 Jugendliche zur größten Jugendfeuerwehr Veranstaltung zusammen. Dieser Weltrekord wird sicher von vielen noch lange in Erinnerung behalten werden. Auch die Kinderfeuerwehren sind weiter gewachsen. Hier gibt es noch Ausbaupotenzial für die nächsten Jahre. "Es muss uns gelingen schon Kinder für die Freizeitgestaltung und ehrenamtliche Arbeit in der Freiwilligen Feuerwehr zu gewinnen. Dies soll durch eine Verzahnung von Kinderarbeit und Brandschutzerziehung in der Kinderfeuerwehr gelingen" so Marco Lögering. Im Berichtsjahr 2011 wurden im Bezirk neun Kinderfeuerwehren neu gründet. Somit existieren im Bezirk Weser-Ems 21 Kinderfeuerwehren mit 364 Mitgliedern. Ein weiterer Erfolg konnte mit den ersten Übernahmen aus Kinderfeuerwehren in Jugendfeuerwehren erzielt werden. Der stellvertretende Landrat des Landkreises Wittmund, Friedhelm Hass, sprach von einer sehr guten Arbeit der Jugendfeuerwehren in der Region und betonte die Wichtigkeit des Ehrenamtes für die Gesellschaft. Auch der Bürgermeister der Gemeinde Holtriem Gerhard Dirks, Ortsbrandmeister Dieter Fleßner, Gemeindebrandmeister Gerold Mammen und Kreisbrandmeister Johann Folkers betonten die Wichtigkeit der Jugendfeuerwehren und Kinderfeuerwehren für die Allgemeinheit und für die Feuerwehren. So hieß es noch vor 20 Jahren laut Folkers: "Jugendfeuerwehren, was sollen wir damit? Aber heute sind sie aus den Feuerwehren gar nicht mehr weg zu denken, besonders aufgrund des demographischen Wandels". Von der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr nahmen die kommissarische Landes-Jugendfeuerwehrwartin Anke Fahrenholz und der stellvertretende Landes-Jugendfeuerwehrwart Martin Schilling teil, die die Arbeit der Bezirksjugendfeuerwehr lobten und einige Informationen der Landesebene an die Delegierten weitergaben. Mehr als 450 Jugendliche aus 44 Jugendfeuerwehren aus 12 Landkreisen des Bezirks trafen sich am 19.06.20121 in Ihlow, Landkreis Aurich, um am Bezirksausscheid 2011 teilzunehmen, den Bezirkssieger zu ermitteln und sich für den Landesausscheid zu qualifizieren. Hier konnten sich die besten Gruppen des Bezirks in einer Löschübung und einem 400m Staffellauf mit Feuerwehraufgaben miteinander messen. Bezirkssieger 2011 wurde die Jugendfeuerwehr Jade aus dem Landkreis Wesermarsch. Besonders erfreulich ist die Übernahme von 18 Jugendlichen mit Migrationshintergrund aus der Jugendfeuerwehr in die Einsatzabteilungen. Die Integration von Kindern- und Jugendlichen mit Migrationshintergrund ist ein Mosaikstein im Streben nach einer stabilen und zukunftsfähigen Mitgliederzahl. Um Jugendlichen mit Migrationshintergrund über die Jugendfeuerwehr zu informieren und um den Beitritt dieser Jugendlichen zu fördern wurde der Fachbereich Integration einstimmig gegründet. Zum Fachbereichsleiter Integration wurde Uwe Kühte (LK Osnabrück) gewählt. Für seine jahrzehntelange Jugendarbeit wurde Friedhelm Tannen, Kreis-Jugendfeuerwehrwart des Landkreises Wittmund und Sprecher der Ostfriesischen Jugendfeuerwehren durch die kommissarische Landes-Jugendfeuerwehrwartin Anke Fahrenholz mit der Ehrennadel der Deutschen Jugendfeuerwehren in Gold ausgezeichnet. Gleichsam ein Geburtstagsgeschenk, denn Friedhelm Tannen nahm an diesem Tag trotz seines Geburtstags an der Delegiertentagung teil.

Neue Ausstattung für die JF gekauft
ÜBERGABE Zelt und Transportanhänger – Gut gerüstet für Kreiszeltlager im August in Stedesdorf
BURHAFE/RN – Am vergangenen Sonnabend war es endlich soweit: Wittmunds stellvertretender Stadtbrandmeister und zugleich Ortsbrandmeister der Ortsfeuerwehr Burhafe-Blersum-Buttforde, Frank Frerichs, konnte seinen Jugendfeuerwehrwarten Dennis Emken und dessen Stellvertreter Matthias Ihnen die neuen Errungenschaften, ein Zelt und einen Transportanhänger, für die Jugendfeuerwehr Burhafe-Blersum-Buttforde übergeben.
Um bei den jährlich stattfindenden Jugendfeuerzeltlagern und darüber hinaus gut ausgerüstet zu sein, sollte ein zusätzliches Mannschaftszelt und ein Transportanhänger beschafft werden. Aus diesem Grund wandte sich die Wehr an Burhafes Ortsvorsteher Hermann Rahmann. Der wiederum sah es als eine Selbstverständlichkeit an, der Bitte seiner Kameraden zu folgen und machte sich auf die Suche nach Geldgebern zur Unterstützung des Feuerwehrnachwuchses. Der Chef der Ortsfeuerwehr, Frank Frerichs, bedankte sich beim Burhafer Ortsvorsteher Hermann Rahmann für sein Engagement. Zudem richtete er seinen Dank an alle Sponsoren. „Denn erst durch die Unterstützung der Sparkasse LeerWittmund, der RVB Wittmund, dem Windpark Abens, der Firma Anhänger Heinz Post, der Stadt Wittmund, dem Kreisfeuerwehrverband Wittmund und den vielen Kleinspendern konnte dieses tolle Paket geschnürt werden“, sagte der Ortsbrandmeister.
Der „erste Einsatz“ der neuen Errungenschaften wird beim Kreiszeltlager im August in Stedesdorf sein, merkte Jugendfeuerwehrwart Dennis Emken an.

Jahresversammlung der Kreisjugendfeuerwehr
„Ein wichtiges Standbein der Wehr“
Jahresversammlung Delegierte der Kreisjugendfeuerwehr des Landkreises Wittmund treffen sich
Alle Redner betonen die Bedeutung der Jugendfeuerwehr.
Westerholt/MARI – Im Feuerwehrhaus der Ortswehr Westerholt-Nenndorf wurde es am Donnerstag richtig eng. Die Holtriemer waren diesmal Gastgeber für die Jahresversammlung der Delegierten der Kreisjugendfeuerwehr des Landkreises Wittmund.
Es fehlten nur Abordnungen der Jugendfeuerwehren von der Insel Spiekeroog sowie aus Blomberg und Burhafe.
Den Weg nach Holtriem hatten aber der stellvertretende Landrat Friedhelm Hass, Friedeburgs Bürgermeisterin Karin Emmelmann, Kreisbrandmeister Johann Folkers und Friedeburgs Gemeindebrandmeister Frank Gerdes gefunden. Die gastgebende Samtgemeinde Holtriem wurde von Walter Feddermann als allgemeinen Vertreter von Samtgemeindebürgermeister Gerhard Dirks repräsentiert. Auch Westerholts Ortsbrandmeister Werner Frerichs war zugegen.
Einen umfangreichen Überblick über die Aktivitäten des Feuerwehrnachwuchses gab Kreisjugendfeuerwehrwart Friedhelm Tannen. Zum Ende des Jahres zählten die 15 Jugendfeuerwehren 273 Mitglieder, darunter 50 Mädchen.
Die Zahl wuchs in diesem Jahr an, denn die neugegründete Jugendfeuerwehr Horsten kam hinzu.
Alle Redner betonen die Bedeutung, die der Jugendfeuerwehr auf verschiedenen Ebenen zukommt. „Die Jugendfeuer ist ein wichtiges Standbein bei der Vorbereitung auf die aktive Wehr“, sagte Walter Feddermann. Friedhelm Tannen konnte dies mit Zahlen belegen: Im vergangenen Jahr wurden 24 Jugendliche in die Einsatzabteilungen übernommen.
Dass dies möglich ist, daran haben die Fachbereiche Bildungswesen, geleitet von Andreas Rautenberg und Wettbewerbe, unter Führung von Tim Harms, maßgeblich Anteil.
„Die Ausbildung in den Jugendfeuerwehren hat sich in den letzten Jahren unheimlich gesteigert“, meinte Kreisbrandmeister Johann Folkers anerkennend.
Die Jugendfeuerwehr, das ging aus dem Bericht des Kreisjugendfeuerwehrwartes hervor, leistet aber noch wesentlich mehr. Freizeitaktivitäten, Zeltlager, aber auch politische Bildung tragen zur Förderung sozialer Kompetenz, gesellschaftlicher Verantwortung und Teamgeist bei. Wie reichhaltig das Programm ist, das die Jugendfeuerwehr bietet, wurde auch aus den Berichten der Jugendfeuerwehrwarten deutlich.
Viel Arbeit hat die Kreisjugendfeuerwehr geleistet. 1904 Stunden wurden auf feuerwehrtechnische und jugendpolitische Ausbildung verwendet. Hinzu kamen 3516 Stunden für überregionale Tätigkeiten. Der stellvertetende Landrat des Kreises Wittmund, Friedhelm Hass, richtete seinen Dank deshalb auch an die Ausbilder und vielen engagierten Helfer.
Dass die Führungsriege bisher tolle Arbeit geleistet hat, zeigte sich daran, dass einstimmig und ohne Gegenvorschläge die Funktionsträger wiedergewählt wurden. Friedhelm Tannen, der seit 20 Jahren das Amt des Kreisjugendfeuerwehrwartes ausübt, wird auch weiterhin an der Spitze stehen. „Er hat sich weit über die Grenzen Wittmunds hinaus einen Namen gemacht“, lobte Kreisbrandmeister Johann Folkers.
Einmütigkeit bestand auch bei den übrigen Wahlen. In ihrem Amt bestätigt wurden: Bernd Horn (stellvertretender Kreisjugendfeuerwehrwart), Tim Harms (Fachbereichsleiter Wettbewerbe), Andreas Rautenberg (Fachbereichsleiter Bildungswesen) und Mathias Wall (Fachbereichsleiter Öffentlichkeitsarbeit). Maren Heyen ist zuständig für das Kreisjugendforum und Kreisjugendsprecherin. Sie wird am 29. Juni gemeinsam mit Ronja Rohlfs beim Sommerfest des Ministerpräsidenten David McAllister die Kreisjugendfeuerwehr in Hannover vertreten.

Die gewählten v.l.n.r: Mathias Wall, Tim Harms, Bernd Horn, Maren Heyen, Friedhelm Tannen und Andreas Rautenberg
Bilder und Text: Martina Ricken "Anzeiger für Harlingerland"
Betriebe spenden 1300 Euro für junge Rettungskräfte
Die "Interessengemeinschaft Gewerbegebiet Esens - Süd" lädt ein zum "Schnuppertag" am 22. April / 16 Betriebe beteiligt
Der Erlös aus der Versteigerung von Firmenartikeln wurde der Esenser Jugendfeuerwehr und dem Esenser Jugendrotkreuz überreicht.
Vertreter der im Gewerbegebiet Esens - Süd ansässigen Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe trafen sich am vergangenen Dienstag, um dem Jugendrotkreuz Esens und der Jugendfeuerwehr der Samtgemeinde Esens jeweils 650 Euro an gesammelten Spenden zu überreichen. "Die Gesamtsumme ist der Erlös aus der Versteigerung von Firmenartikeln beim Schnuppertag im vorletzten Jahr", verriet Udo Rieken, Vorsitzender der "Interessengemeinschaft Gewerbegebiet Esens - Süd". Sichtlich erfreut nahmen der Bereitschaftsleiter des DRK, Werner Schöneck, die DRK - Jugendgruppenleiterin Silke Martens und der Samtgemeinde - Jugendwart der Feuerwehr, Hermann Hempen die Spenden und Blumensträuße entgegen. "Das Geld möchten wir in erster Linie für das bevorstehende Kreiszeltlager einsetzen", so Hermann Hempen, der sich für die Betreuung der Jugendfeuerwehren in Holtgast und Stedesdorf verantwortlich zeigt.
Die Schatzmeisterin der "Interessengemeinschaft Gewerbegebiet Esens - Süd", Marion Janßen, wies während der feierlichen Spendenübergabe darauf hin, daß in diesem Jahr wieder ein "Schnuppertag" in den 16 Betrieben des südlichen Gewerbegebietes stattfindet: "Dieser 'Tag der offenen Tür' findet alle zwei Jahre bei uns statt, und bietet interessierten Menschen die Gelegenheit, einen Blick in unsere Betriebe zu werfen." Dieses Mal soll der "Schnuppertag", welcher am 22. April stattfindet, allerdings ohne großes Zelt und ohne musikalisches Rahmenprogramm stattfinden, sondern -wie in den Anfangsjahren- einen unterhaltsamen, informativen Einblick in die Firmen bieten. Die veranstaltenden Betriebe, zu denen unter anderem ein Transportunternehmen, ein Sanitär - Fachmarkt, eine Tischlerei und ein Busunternehmen zählen, freuen sich auf viele interessierte Gäste.

Die Jugendfeuerwehr der Samtgemeinde Esens und das Jugendrotkreuz Esens freuen sich über jeweils 650 Euro, welche von der "Interessengemeinschaft Gewerbegebiet Esens - Süd" überreicht wurden.
Wehr ist "Aktiv gegen rechts"
Den Grundstein zur Aufklärung und Vorbeugung gelegt
18 Kinder und Jugendliche lauschten interessiert den Ausführungen von Betreuer Jörn Harms.

Westerholt Sie beschäftigen sich nicht nur mit feuerwehrtechnischen Dingen und Löschen, Bergen, Retten. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Westerholt/Nenndorf befassen sich auch mit wichtigen gesellschaftlichen Themen. „Aktiv gegen Rechtsextremismus“ lautete das Thema eines Dienstabends.
Als erste Jugendfeuerwehr des Landkreises Wittmund nahm der Feuerwehrnachwuchs dieses wichtige Thema in ihr Dienstprogramm auf.
Betreuer Jörn Harms hatte im Vorfeld eigens einen Lehrgang der Niedersächsischen Jugendfeuerwehr besucht und den Dienst ausgearbeitet.
18 Kinder und Jugendliche lauschten interessiert seinen Ausführungen, die der Betreuer mit Hilfe einer Powerpoint Präsentation und kleinen Filmen veranschaulichte.
„Wir haben den Grundstein zur Aufklärung und Vorbeugung gelegt und die Gefahren die von der rechtsextremen Szene ausgehen, aufgezeigt“, sagte Jugendfeuerwehrwart Tim Harms. Er betonte aber auch: „Wir dürfen uns jetzt nicht auf diesem Dienst ausruhen, sondern müssen ständig an dem Thema dran bleiben.“
Bedarf besteht offenbar zur Genüge. Die Betreuer mussten mit Erschrecken feststellen, dass selbst die 14- und 15 Jährigen mit dem Begriff „Holocaust“ nichts anzufangen wussten. „Das Thema Nationalsozialismus haben wir erst im zweiten Halbjahr“, berichteten Achtklässler.
Bereits vor zwei Jahren haben die Betreuer ihre Schützlinge an das Thema herangeführt. Im Rahmen eines „Überraschungswochenendes“, das die Jugendfeuerwehr nach Hamburg führte, wurde die KZ-Gedenkstätte Neuengamme besucht. Die Kinder waren während der Führung sehr interessiert und konzentriert bei der Sache.

Den Betreuern geht es aber nicht nur um die Aufarbeitung von Geschichte, sondern auch um die aktuellen Gefahren, die von der rechten Szene drohen. Deshalb sollte ihrer Ansicht nach nicht nur in Westerholt das Thema „Rechtsextremismus“ weiter verfolgt werden. Die Westerholter hoffen, dass auch die anderen Jugendfeuerwehren im Landkreis ihrem Beispiel folgen werden.
Text: Martina Ricken „Anzeiger für Harlingerland“ Bilder: Privat
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